Hanfernteanalyse von NEOGEN®

November 04, 2020

Die Hanfernte 2020 ist in den gesamten USA beinahe abgeschlossen und die Branche ist gespannt, wie sich die Dinge entwickeln werden. Wetterbedingt erfolgt in den westlichen Staaten die Aussaat üblicherweise früher, sodass die Ernte etwa im September beginnt. Je weiter man nach Osten kommt, desto mehr verschiebt sich der Zeitrahmen der Ernte in Richtung Mitte Oktober zum Teil erfolgte die Pflanzung erst im Juli.

Prognosen für 2020

Die Prognosen für die 2020 abgeernteten Hanfanbauflächen sind zurückhaltender als in den Vorjahren. Die zugelassene Anbaufläche ist von 500.000 Morgen im Jahr 2019 auf etwa 400.000 Morgen gefallen. Einige Experten sind der Ansicht, dass 2019 eine Überproduktion erfolgt ist und die Hanfindustrie sich nun selbst korrigiert, da in diesem Jahr die zugelassene Anbaufläche erstmals seit 2014 gesunken ist. Während die zugelassene Anbaufläche kleiner geworden ist, wird für die Anzahl an Erzeugern und die abgeerntete Anbaufläche ein Zuwachs erwartet. Die prognostizierte abgeerntete Anbaufläche für 2020 lag gemäß The Jacobsen’s 2020 U.S. Hemp Crop Outlook (Mai) bei etwa 160.000 Morgen, was einer Steigerung um 36 % gegenüber den Schätzungen von 2019 (115.000 Morgen) entspricht. Allerdings wurden die offiziellen Erntedaten für 2019 bisher noch nicht von der USDA-FSA gemeldet.

Was macht Hanf zu einer einzigartigen Nutzpflanze?

Hanfbauern sehen sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert, die sich auf das Verhältnis zwischen Pflanzung und Ernteertrag auswirken. Am kritischsten dabei ist die vom Landwirtschaftsministerium des jeweiligen Staates geforderte Konformitätsprüfung. Bei dieser Prüfung wird der prozentuale Anteil an THC (%THC) nach Trockengewicht ermittelt. Die Bauern müssen nachweisen, dass es sich bei ihrer Ernte wirklich um Hanf und nicht um Marihuana handelt. Experten schätzen, dass für ganze 15–25 % des Hanfs die Testergebnisse oberhalb der vom USDA genehmigten 0,3 % Gesamt-THC (THCA + d9-THC) liegen.

Dan Grubb, Produktmanager für Diagnostik bei NEOGEN®, sagt dazu: „Es kann für die Bauern schwierig sein, den %THC einer Hanfernte vorherzusagen. Die Versorgung mit Saatgut und zwischenartliche Variationen stellen eine Herausforderung dar. Die Bauern kaufen das Saatgut, wissen aber erst nach dem Anbau und den Tests, wie hoch der %THC ist. Selbst auf einem Feld variiert der %THC bei Pflanzen der gleichen Art von Reihe zu Reihe und sogar von Pflanze zu Pflanze. Das Klima, das Wetter und die Wasserversorgung können bei Hanf die Produktion von Cannabinoiden stimulieren oder sogar ganze Ernten zerstören – Wirbelstürme im Südosten haben diese Saison genau den richtigen Zeitraum getroffen, um den Hanfbauern das Leben schwer zu machen. Die beste Möglichkeit, sicherzustellen, dass die Ernte die Anforderungen erfüllt, ist eine regelmäßige Überprüfung des %THC während der Anbausaison und die Nutzung dieser Daten zur Optimierung des Erntefensters.“

Wie wir helfen können

NEOGEN bietet eine breite Palette an Lösungen an, die den Bedarf der Cannabisindustrie decken, darunter Schnelltests im Bereich Mikrobiologie, u. a. auf Mykotoxine, und Hygienemonitoring. Wir bieten Genomtests für Cannabis an, die extensive Genotypisierungsoptionen unter Anwendung von festen Arrays, Sequenzierung und SNP-Erforschung umfassen. NEOGEN bietet zudem Lösungen für Wasserbehandlung, PPE, Hygiene, Biosicherheit und integrierte Schädlingskontrolle direkt vor Ort an.

Kontaktieren Sie Dan Grubb unter dgrubb@NEOGEN.com, um Ihren Prozess durchzusprechen und zu erfahren, wie NEOGEN Ihre Lieferkettensicherheit verbessern kann.

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